"Pass auf, das geht beim Waschen nicht mehr raus."
Jetzt erst recht.
Montag, 5. Mai 2014
Sonntag, 4. Mai 2014
Das Ornament, das Verbrechen und der Weinfleck
Ich muss schon sagen, diese Aufgabe fiel mir doch etwas schwer. Mein Rezept hatte den ansprechenden Titel "Spargel, Rohrkolben und Enteneier". Aber was sind bitte Rohrkolben? Meine Recherchen haben ergeben, dass es sich dabei um Schilfrohr handelt. Auf einem Ökoblog hieß es, Rohrkolbenen seien die Gurken aus der Natur. Alles klar.
Des Weiteren wusste ich auch nicht genau wie frische Waldmeisterblätter, Hopfen- oder Buchentriebe aussehen. Also nochmal gegoogelt und Bilder angesehen. Um diese ganzen neuen Eindrücke festzuhalten und um einen Überblick über die natürlichen Zutaten des Gerichts zu bekommen, habe ich diese zunächst einmal gezeichnet:
Anschließend habe ich, um einen weiteren ästhetischen Ansatz für eine künstlerische Umsetzung zu erhalten, die Farben der Zutaten festgehalten:
Weil es bei Redzepi ja um Inszenierung geht kam mir dann die Idee ein Ornament aus den Zutaten zu gestalten, denn was ist inszenierter als ein Ornament?!:
An sich gefällt mir das Ergebnis ganz gut, das mit dem Weinfleck hätte ich dann doch lassen sollen. Nachdem die Umsetzung in Aquarell fehlgeschlagen ist habe ich es versucht mit Acryl zu retten doch es war trotzdem zu spät.
Des Weiteren wusste ich auch nicht genau wie frische Waldmeisterblätter, Hopfen- oder Buchentriebe aussehen. Also nochmal gegoogelt und Bilder angesehen. Um diese ganzen neuen Eindrücke festzuhalten und um einen Überblick über die natürlichen Zutaten des Gerichts zu bekommen, habe ich diese zunächst einmal gezeichnet:
Anschließend habe ich, um einen weiteren ästhetischen Ansatz für eine künstlerische Umsetzung zu erhalten, die Farben der Zutaten festgehalten:
Weil es bei Redzepi ja um Inszenierung geht kam mir dann die Idee ein Ornament aus den Zutaten zu gestalten, denn was ist inszenierter als ein Ornament?!:
An sich gefällt mir das Ergebnis ganz gut, das mit dem Weinfleck hätte ich dann doch lassen sollen. Nachdem die Umsetzung in Aquarell fehlgeschlagen ist habe ich es versucht mit Acryl zu retten doch es war trotzdem zu spät.
Samstag, 3. Mai 2014
Weiße Johannisbeeren UND gelierter Gurkensaft, Süßdolde UND Haselnussmilch UND ... MEINE UMSETZUNG
Meine Leidenschaft: Ich möchte kochen und etwas "zusammenstellen"!
"Geliert" hört sich doch gut an...
Manchmal mag ich diese Eigenschaften von etwas Geliertem, manchmal auch nicht.
Bei meinen Zutaten handelt es sich NICHT um die im Rezept genannten.
Nein.
Ich bediene mich an dem, was mir in meiner Küche aktuell zugänglich ist.
Das "Rezept" wird neu inszeniert und die "eigentlichen" Sachen, die es dafür nicht besonders braucht, werden in deren "abgeänderten Art" festhalten.
Festigkeit und zugleich Wiederstand:
Ich koche Götterspeise. Rot wie Johannisbeeren.
Nicht-weiß und nicht nicht-reif.
Hierbei möchte ich ein wenig auf die eigentliche Farbgebung achten!
Die Farben sind mir beim Essen besonders wichtig. Ich will eine Sättigung für das Auge.
Gurkensaft, das Innere einer Gurke ... Gurkengrün - was gibt es für eine Täuschung als weiteres Gemüse und was davon besitzt mein Haushalt?
Kohlrabi! Die kann man für den Rezipienten genauso schön zurecht schneiden und ihn in dem Glauben lassen. Ich beabsichtige, den Betrachter zu täuschen. Das hat etwas aufregendes...
Ist doch egal was er sieht, er schmeckt es ja eh nicht...
Also koche ich Götterspeise, deren Geschmack auch nicht Johannisbeere ist, sondern... ja, sondern,... ratet mal, was es noch sein könnte.
Zudem füge ich noch hinzu: Das "Gewächs" einer Kohlrabi. Ich hatte keine Süßdolde da, die mir eh auf Google-Bildern wie ein Gewächs erscheint, ich bei dieser nur noch weglaufen möchte.
Deswegen: Mein Kühlschrank gibt, wie so manche Supermärkte, keine Süßdolde her.
Und wer sagt denn, dass diese so heißen muss? Hat sie ein süßes Aroma oder warum trägt sie diesen Namen? Hat sich das mal jemand gefragt?
Ich könnte versinken: Im Schreiben sowie im Kochen.
Um ein wenig Eintauchen zu können, lasse ich Schnittlauch drüber rieseln... Versehentlich...
Jedenfalls versinkt gerade das "Gewächs" der Kohlrabi tief in der Götterspeise.
Es findet allmählich Halt. Auch mein morgendlicher Haselnuss-Aufstrich vereinigt sich mit der rötlichen Konsistenz. Alles kommt zusammen. Ich habe ihn nachträglich untergerührt und war fasziniert, wie blitzschnell diese falsch angerührte Masse erhärten kann.
WEIßE Johannisbeeren - hier bleibe ich irgendwie hängen.
Ich bestäube die Masse mit Mehl. Mein erster Gedankte.
Ich hätte genauso gut vorhandene Johannisbeeren mit Zuckerguss übergießen können. Sie wären mit Sicherheit noch süßer geworden.
Der Leser kann sich diese Aussage ja auf der Zunge zergehen lassen.
Das, was ich hier mache, ist eine Fälschung der Tatsachen!
Ein Topping, wie bei Cupcakes, damit es möglichst schön angerichtet werden kann.
Diese bestehen in meinem Kopf jedoch aus zwei ähnlichen "Plastiken". Ich werde als nächstes versuchen, diese aus dem Gewohnheiten zu lösen, d.h. aus deren Formen, bzw. aus deren Halt, den sie bislang hatten.
Aufgrund ihres Merkmals, "die glatte und seidige Oberfläche", möchten sie vielleicht aneinander vorbeirutschen, halten sich jedoch unerwartet aneinander fest und lassen sich nach einer Zeit der Kälte nicht mehr los.
"Geliert" hört sich doch gut an...
Manchmal mag ich diese Eigenschaften von etwas Geliertem, manchmal auch nicht.
Bei meinen Zutaten handelt es sich NICHT um die im Rezept genannten.
Nein.
Ich bediene mich an dem, was mir in meiner Küche aktuell zugänglich ist.
Das "Rezept" wird neu inszeniert und die "eigentlichen" Sachen, die es dafür nicht besonders braucht, werden in deren "abgeänderten Art" festhalten.
Festigkeit und zugleich Wiederstand:
Ich koche Götterspeise. Rot wie Johannisbeeren.
Nicht-weiß und nicht nicht-reif.
Hierbei möchte ich ein wenig auf die eigentliche Farbgebung achten!
Die Farben sind mir beim Essen besonders wichtig. Ich will eine Sättigung für das Auge.
Gurkensaft, das Innere einer Gurke ... Gurkengrün - was gibt es für eine Täuschung als weiteres Gemüse und was davon besitzt mein Haushalt?
Kohlrabi! Die kann man für den Rezipienten genauso schön zurecht schneiden und ihn in dem Glauben lassen. Ich beabsichtige, den Betrachter zu täuschen. Das hat etwas aufregendes...
Ist doch egal was er sieht, er schmeckt es ja eh nicht...
Also koche ich Götterspeise, deren Geschmack auch nicht Johannisbeere ist, sondern... ja, sondern,... ratet mal, was es noch sein könnte.
Zudem füge ich noch hinzu: Das "Gewächs" einer Kohlrabi. Ich hatte keine Süßdolde da, die mir eh auf Google-Bildern wie ein Gewächs erscheint, ich bei dieser nur noch weglaufen möchte.
Deswegen: Mein Kühlschrank gibt, wie so manche Supermärkte, keine Süßdolde her.
Und wer sagt denn, dass diese so heißen muss? Hat sie ein süßes Aroma oder warum trägt sie diesen Namen? Hat sich das mal jemand gefragt?
Ich könnte versinken: Im Schreiben sowie im Kochen.
Um ein wenig Eintauchen zu können, lasse ich Schnittlauch drüber rieseln... Versehentlich...
Jedenfalls versinkt gerade das "Gewächs" der Kohlrabi tief in der Götterspeise.
Es findet allmählich Halt. Auch mein morgendlicher Haselnuss-Aufstrich vereinigt sich mit der rötlichen Konsistenz. Alles kommt zusammen. Ich habe ihn nachträglich untergerührt und war fasziniert, wie blitzschnell diese falsch angerührte Masse erhärten kann.
WEIßE Johannisbeeren - hier bleibe ich irgendwie hängen.
Ich bestäube die Masse mit Mehl. Mein erster Gedankte.
Ich hätte genauso gut vorhandene Johannisbeeren mit Zuckerguss übergießen können. Sie wären mit Sicherheit noch süßer geworden.
Der Leser kann sich diese Aussage ja auf der Zunge zergehen lassen.
Das, was ich hier mache, ist eine Fälschung der Tatsachen!
Diese bestehen in meinem Kopf jedoch aus zwei ähnlichen "Plastiken". Ich werde als nächstes versuchen, diese aus dem Gewohnheiten zu lösen, d.h. aus deren Formen, bzw. aus deren Halt, den sie bislang hatten.
Aufgrund ihres Merkmals, "die glatte und seidige Oberfläche", möchten sie vielleicht aneinander vorbeirutschen, halten sich jedoch unerwartet aneinander fest und lassen sich nach einer Zeit der Kälte nicht mehr los.
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Freitag, 2. Mai 2014
Steinpilze und pochiertes Trüffelbaiser
"[...]
Servieren
In die Mitte eines Tellers 1 Trüffelbaiser setzen
und mit der Eigelb-Vinaigrette besprenkeln.
Das krosse Brot und die Pilzscheiben daneben und darüber anrichten."
Servieren
In die Mitte eines Tellers 1 Trüffelbaiser setzen
und mit der Eigelb-Vinaigrette besprenkeln.
Das krosse Brot und die Pilzscheiben daneben und darüber anrichten."
Donnerstag, 1. Mai 2014
Rezepte
Die Untersuchung eigener Kochbücher und Rezeptsammlungen zeigt, dass jenes Genre auch Gegenstand der Bildwissenschaft sein und als solches befragt und gelesen werden kann.
René Redzepi, Chefkoch des Restaurants "NOMA" in Kopenhagen und Mitglied des internationalen Projekts "Cook it Raw", konzipiert Rezepte, bei denen er sich nur jener Zutaten bedient, die ihm regional und saisonal zugänglich sind. Sein Konzept bezieht den Gast mit in den Kochprozess ein und beinhaltet eine besondere Inszenierung der Gerichte, die Bezüge zu deren Ursprung assoziieren.
Redzepi's Rezepte sind nun Ausgangspunkt für eine künstlerische Gestaltung der Studenten und Studentinnen. Die Form der Herangehensweise ist offen.
Ergebnisse dieser künstlerischen Umsetzung seiner Rezepte werden im Folgenden hier präsentiert.
René Redzepi, Chefkoch des Restaurants "NOMA" in Kopenhagen und Mitglied des internationalen Projekts "Cook it Raw", konzipiert Rezepte, bei denen er sich nur jener Zutaten bedient, die ihm regional und saisonal zugänglich sind. Sein Konzept bezieht den Gast mit in den Kochprozess ein und beinhaltet eine besondere Inszenierung der Gerichte, die Bezüge zu deren Ursprung assoziieren.
Redzepi's Rezepte sind nun Ausgangspunkt für eine künstlerische Gestaltung der Studenten und Studentinnen. Die Form der Herangehensweise ist offen.
Ergebnisse dieser künstlerischen Umsetzung seiner Rezepte werden im Folgenden hier präsentiert.
Käse Experiment
ALLES KÄSE
Als ich meine Lunchbox öffnete und den Käse sah, dachte ich zuerst,, SUPER“, da kann ja nichts schief gehen. Doch langsam näherte sich der Geruch und durchdrang sich in meinen Sinn. Dann dachte ich: ,,Gott sei Dank hab ich diese Lunchbox!“ Ich habe heute bis 18 Uhr Uni und keine Kühlmöglichkeit. So begleitete der Käse mich den ganzen Tag lang in meinem Rucksack.
Festzustellen ist, dass er auf keinen Fall für empfindliche Nasen und schwache Nerven ist.
Bekannt ist der Käse wohl jedem. Ob auf Pizza oder Pasta ist der Käse ja nun wirklich fast immer im Einsatz. Laut meiner Umfrage assoziieren die Studenten mit dem Käse: Pizza, Holland, Pasta, analog Käse, Frankreich, stinkender Geruch, Löcher, Käsekuchen und Schweizer Käse. Wusstet Ihr, dass es über 5000 Sorten verschiedener Käse gibt?
Den ganzen Tag lang habe ich nun überlegt, was ich mit dem Käse machen kann. Es gibt so viele verschiedenen Möglichkeiten ABER, dass wäre für mich viel zu langweilig. Also habe ich überlegt den Käse in gleichmäßige Stücke zu schneiden und bei verschiedener Wattstärke den Käse jeweils für eine Minute lang in der Mikrowelle zu erhitzen, um zu beobachten wann der Käse anfängt an zu schmelzen. Vor allem war noch für mich interessant, wie sich die Form des Käses verändern würde.
Käse Experiment
Benötigte Materialien
Käse, Mikrowelle, Messer, Lineal, Backpapier, Teller, Stoppuhr
Versuchsanleitung
Das Backpapier sollte man in fünf Rechtecke schneiden auf die Teller verteilen und mit Watt-grad beschriften, sodass man später erkennen kann, welche Temperatur es war. Den Käse in gleichmäßige Stücke schneiden und auf das Backpapier mittig platzieren. Den Käse in die Mikrowelle reinstellen und die Uhr für eine Minute stellen. Dabei sollte nach jeder Minute der Käse ausgetauscht werden und die Temperatur erhöht werden.
Beobachtung:
Bei 1200
Der Käse hat sich in ein ,,Schwamm" verwandelt.
LEERDAMMER AUS HOLLAND!
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